Generation Neue Freiheit (GeNF)

Am 25. Mai fand in der Kelter der Auftaktabend der neu gebildeten „Generation Neue Freiheit – GeNF“ statt.
Die rund 80 Besucher beteiligten sich rege an den Gruppenbildungen für gemeinsame Aktivitäten.
Das gesteckte Ziel, neue Verbindungen und Gemeinschaft in der Generation der Mitte Fünfzigjährigen bis Ende Sechszigjährigen wurde zur großen Freude der Vorbereitungsgruppe voll erreicht.

Es bildeten sich einige Gruppen in verschiedenen Interessengebieten.

So gibt es jetzt eine

Einige der Gruppen sind bereits aktiv und haben sich zum Teil schon mehrmals zu gemeinsamen Aktionen und Besprechungen getroffen. Andere überlegen noch, wie und wo sie sich treffen und gemeinsam ihr Ziel umsetzen können.

Angedacht sind außerdem – eine Gesellschaftsspielgruppe, eine Singgruppe zum „Heilsamen Singen“ und evtl. ein Englischkurs.

Allen Gruppen ist es wichtig, nicht als „in sich geschlossene Gruppe“ verstanden zu werden, sondern jede/r Interessierte – auch jüngere oder ältere Mitbürger unserer Gemeinde oder auch anderer Gemeinden sind herzlich willkommen. Auch neue Ideen werden gerne aufgenommen.

Bitte wenden Sie sich ans Pfarramt Gräfenhausen. Da bekommen Sie Auskunft und die Kontaktdaten der jeweiligen Kümmerer der Gruppen.

chrome_reader_mode Starker Auftakt für „Generation Neue Freiheit!?“

Welche Optionen könnten sich ergeben, wenn man die 55 überschritten hat und noch freie Zeit bei sich entdeckt oder Lust auf Neues verspürt? Am vergangenen Freitag versuchten über 70 Bürger aus Gräfenhausen und Obernhausen in der Alten Kelter eine Antwort darauf zu finden. Die evangelische Kirchengemeinde Gräfenhausen hatte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Birkenfeld zu dieser Veranstaltung  „Generation Neue Freiheit!?“ aufgerufen.

Bürgermeister Martin Steiner und auch Gemeinde-Pfarrer Matthias Kraft zeigten sich erfreut über den großen Zulauf. Martin Steiner hielt  gleich zu Beginn ein leidenschaftliches Plädoyer für eine lebendige dörfliche Gemeinschaft mit Werten, Normen, Vertrauen und Zusammenhalt. Pfarrer Matthias Kraft ergänzte dies mit dem Wunsch, Zeit und Raum für Begegnungen und Austausch schaffen zu wollen. In der Gruppierung „Generation Neue Freiheit!?“ sollen sich in Zukunft Interessengruppen zusammenfinden, neue Gemeinschaften entstehen und Nachbarschaft wieder gelebt wird.

Fachkräftige Unterstützung erhielt Haupt-Initiator und 2. Vorstand des Kirchengemeinderats Reinhard Wolfinger durch den ehemaligen Birkenfelder Pfarrer Rainer Boy und Gabriele Pattberg. Die extra für diese Veranstaltung aus Baden-Baden Angereisten betreuen dort seit 5 Jahren erfolgreich ein ähnliches Projekt und moderierten mit viel Enthusiasmus den Abend.

Bevor es jedoch an die Arbeit ging, wurden die Zuhörer durch Kabarettist und Pfarrer Dietmar Scheytt-Stövhase zum Schmunzeln gebracht, welcher nicht immer ganz ernst zu nehmende Anekdoten der Pfarrarbeit zum Besten gab und mit seinem Aufruf „Probieren Sie in ihrem Leben etwas Neues aus!“ den Kern das Abends traf. An dem von vielen helfenden Händen bereicherten Buffet konnte sich die Anwesenden kulinarisch stärken, bevor sie dann selbst aktiv werden mussten und ihre Wünschen auf Kärtchen vermerkten.

Diese Ideen wurden anschließend von den Moderatoren zu Themengruppen zusammengefasst. Zu den herausgearbeiteten Schwerpunkten „Kochen und gesunde Ernährung“, „Wandern“, „Radfahren“, „Literatur und Kultur mit Lesepaten“, „Kino und Theater“, „Spiele“, „Tanz“, „Boule“ und „Dorfkneipe“ wurden Gruppen gebildet, welche sich alle rasch im angeregten Dialog befanden. Aus diesen Gruppen wiederum gingen  „Kümmerer“ hervor, welche in Zukunft für die Vernetzung zuständig sein werden und weitere Treffen initiieren sollen.

Selbst wenn nicht sofort jede neu gebildete Gruppe an den Start gehen sollte und nicht jeder der Anwesenden Zeit und Raum für neue Aktivitäten hat: Der Großteil der Beteiligten war sich darin einig, dass es alleine schon eine gute Idee war, in lockerem Rahmen mit anderen Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und einmal ungezwungen drauflos zu visionieren. Und wo Strukturen für ein lebendiges Dorfleben geschaffen werden, profitieren letztendlich alle davon; die aktuell Aktiven sowie die nachkommende Generation 55+.

Das Projekt „Dorfkneipe“ wurde an diesem Abend dann auch sofort umgesetzt,  denn diese Tischrunde saß noch gesellig und angeregt diskutierend zusammen, als der Großteil der Gäste bereits aufgebrochen war und die Helfer mit dem Kehraus begannen.
Wenn das nicht ein vielversprechendes Zeichen ist …. ?

Anja Bruder